Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gerlingen

16.05.2017 | Hauptversammlung des DRK-Gerlingen

Bei der Jahreshauptversammlung des DRK Gerlingen standen neben den Berichten auch wieder Ehrungen auf der Tagesordnung. Unter anderem wurde Günther Lang für 65 Jahre Mitgliedschaft im DRK ausgezeichnet.


"Ehrenamtliche im DRK sind Freiwillige und ehrenamtlich Tätige, die sich ohne jegliche finanzielle Rückerstattung im DRK engagieren und teilweise sogar ihre eigenen Ressourcen - auch finanzieller Art - mit einbringen". Mit dieser neu formulierten Definition für das Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz eröffnete der Erste Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang die dies jährige Hauptversammlung. Unter den Besuchern weilten neben den aktiven und passiven Mitgliedern des Ortsvereins auch die Erste Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel, zahlreiche Vertreter des Gemeinderates, Maria Rieß vom Amt für Jugend, Familie und Senioren, der Heimleiter des Altenzentrums Breitwiesenhaus Denis Rathfelder, die Leiterin des Polizeipostens Gerlingen, Daniela Schöffel und vom DRK Kreisverband Geschäftsführer Manfred Hormann.

Eingangs seines Vorstandsberichtes hielt Lang mit Blick auf die neue Definition für das Ehrenamt im DRK fest, dass sich Ehrenamtliche im Roten Kreuz ohne jegliche finanzielle Rück­erstattung engagieren. "Das unterscheidet uns wesentlich von den meisten anderen ehrenamtlich Tätigen, bei denen es entsprechende Aufwandsentschädigungen gibt", so Lang. "Das heißt ehrenamtlich ist nicht gleich ehrenamtlich!" Weiter nannte der Vorsitzende die sieben Grund­sätze des DRK - Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Einheit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit und Universalität. Im DRK habe jedes Mitglied die Möglichkeit sich im Rahmen dieser Grundsätze in vielen Bereichen zu engagieren - vom Sanitätsdienst über Sozialarbeit, Pflege, Rettungswesen, Katastrophenschutz oder Auslandshilfe bis zur Jugendarbeit. In Gerlingen habe man diese große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ebenfalls, weil der Ortsverein in allen Fachbereichen überaus aktiv sei. Bei allen Vorgaben und Möglichkeiten stehe dabei nach wie vor der Mensch und seine individuelle Hilfsbedürftigkeit im Mittelpunkt.

In seinem Bericht ging Lang dann zunächst auf einige besondere Aktivitäten und Projekte ein. Die Patenschaft für die mittlerweile 17-jährige Vivianne aus Benin sei beendet worden, weil sie ihr Dorf inzwischen verlassen habe. Und auch die Patenschaft für die Familie Kadriev, die das DRK im vergangenen Jahr übernommen hat, wurde beendet, weil die Familie in ihre Heimat abgeschoben wurde. Das DRK hat aber bereits zwei neue Patenschaften übernommen - für die sechsjährige Yvette, ebenfalls aus Benin und für die syrische Familie Alneimi, um die sich in erster Linie wieder Sabine Groß kümmere. Ein weiteres Projekt war der im vergangenen Jahr erstmals durchgeführte "Gute Taten Tag" gemeinsam mit dem Real-Markt. Am "Gute Taten Tag" konnte sich das DRK vor dem Markt auf vielfältige Weise präsentieren und zudem vom Markt gesponserte Würstchen verkaufen. "Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wollen wir diesen Event auch 2017 durchführen", so Lang. Ferner verwies der Vorsitzende des Ortsvereins darauf, dass Gerlingen im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge den Nacht­orientierungslauf des Kreisverbands Ludwigsburg gewonnen hat. "Das ist ein absolutes Highlight", freut sich Lang. Der Pokal bleibe nun in Gerlingen. Weiter berichtete Lang, dass die Gymnastik­gruppe aus dem Breitwiesenhaus einen herausragenden Messeauftritt hatte und das "Sport im Freien" erneut einen Besucherrekord verzeichnen konnte. Zahlreiche Bemühungen unternimmt der Ortsverein auch, um junge Menschen an die Arbeit des DRK heranzuführen. So werden in einigen Gerlinger Kindergärten die Vorschulkinder auf spielerische Art mit der Arbeit des Roten Kreuzes vertraut gemacht. In der Breitwiesenschule gibt es seit zwei Jahren das Projekt "Juniorhelfer" in dessen Rahmen mittlerweile über 40 sehr motivierte Grundschüler in den Pausen Erste Hilfe leisten. In der Realschule gibt es zudem eine sehr engagierte Schulsanitätsgruppe und im Robert-Bosch-Gymnasium wird die Sanitätsgruppe nach einem Lehrerwechsel nun wieder aufgebaut.

Abschließend verwies Lang, der im vergangenen Jahr übrigens mit der "Goldenen Rotkreuzmedaille" ausgezeichnet wurde - "die habe ich stellvertretend für Euch alle entgegengenommen, den ich alleine kann nicht viel bewegen" - noch auf einige Zahlen. In der Gerlinger Rotkreuzgemeinschaft sind derzeit 87 Helfer in der Bereitschaft und Sozialarbeit aktiv. Der Ortsverband zählt 37 Jugendmitglieder und über 1.250 passive und fördernde Mitglieder. Zudem sind sechs geringfügig beschäftigte Damen in der Kleiderkammer tätig. Insgesamt seien im Jahr 2016 im Ortsverein 9.647 Stunden zum Wohle der Allgemeinheit erbracht worden. Seinen Bericht schloss Lang verbunden mit dem Dank an die gesamte Stadtverwaltung und den Gemeinderat für das stets vertrauenswürdige Miteinander und die Unterstützung. "Lassen Sie es uns gemeinsam angehen, damit eine neue Heimat für Ihr Gerlinger Rotkreuz entsteht." Sein Dank galt auch der Feuerwehr sowie der Polizei für die gute Zusammenarbeit und allen Förderern, Mitgliedern und Aktiven des Roten Kreuzes für ihren Einsatz und die Unterstützung der Arbeit.

Bereitschaftsleiter Alexander Killer begann seinen Jahresbericht mit einem Blick auf die Aktivitäten der Bereitschaft. Im vergangenen Jahr hätten 30 Dienst- und Ausbildungsabende stattgefunden. Ferner hat die Bereitschaft 29 Veranstaltungen sanitätsdienstlich betreut bei denen 82 Mal eine Hilfeleistung benötigt und drei Personen ins Krankenhaus eingewiesen wurden. Im Einsatz waren die DRK Helfer unter anderem bei der Betreuung der ankommenden Flüchtlinge in den neu errichteten Unterkünften auf dem Bauhofgelände, beim Neujahrsempfang, den Faschingsumzügen in Gerlingen und Leonberg, beim Solitudelauf, Schwimmveranstaltungen, dem Pumptrack Race oder auch beim Schwabenball und Vereinsveranstaltungen. Ferner gab es zwei Einsätze - bei einem Großbrand in Möglingen und beim Tiefgaragenbrand im Dezember in der Hofwiesenstraße. Beim Brand in der Hofwiesenstraße hat die Bereitschaft die Einsatzkräfte vor Ort abgesichert und die evakuierten Bewohner in der Stadthalle betreut.

Killer berichtete weiter, dass im vergangenen Jahr einige Kameradinnen und Kameraden beim Kreisverband ihre Grundausbildung absolviert haben. Für zwei Mitglieder der Bereitschaft steht jetzt die Fachausbildung an und drei haben die Ausbildung zum Sprechfunker absolviert. Ihnen allen gratulierte Killer zu ihrem Erfolg und bedankte sich für ihr Engagement. Anschließend stellt der Bereitschaftsleiter die Ausbildung im DRK in Grundzügen vor. Die Ausbildung im DRK beginne in den ersten Wochen mit der Teilnahme an den Dienst- und Ausbildungsabenden, die immer dienstags stattfinden. Danach geht es weiter mit dem DRK Einführungsseminar und einer klassischen Erste Hilfe-Grundausbildung gefolgt von drei Lehrgängen in der Helferausbildung. Diese Ausbildung geht über insgesamt fünf Tage beziehungsweise 48 Stunden. Nach der Anmeldung können die so Ausgebildeten dann als Ergänzungshelfer am Sanitätsdienst teilnehmen. Im weiteren Verlauf der Ausbildung besteht dann die Möglichkeit sich für einen oder mehrere Fachdienste zu entscheiden. Um beispielsweise Sanitätsdienste begleiten zu dürfen, muss eine Sanitätsdienstausbildung von mindestens 48 Unterrichtsstunden absolviert werden, in denen Themen wie Anatomie, Atmung und Kreislauf, Schockbekämpfung, Knochenbrüche, Herzkrankheiten und vieles mehr auf dem Stundenplan stehen. Gelernt wird auch der Umgang mit Blutdruck- und Blutzuckermessgeräten, Absaugungs- und Beatmungshilfsmitteln und es werden auch Kenntnisse für die Assistenz und Vorbereitung ärztlicher Maßnahmen vermittelt. Den Abschluss bilden eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Wurde die Ausbildung erfolgreich absolviert, komme es sehr darauf an, das Erlernte durch Erfahrung und Übung zu festigen, erklärt Killer. Wer wolle, könne auch weitere Fachdienstausbildungen oder weitergehende medizinische Ausbildungen absolvieren. Das Spektrum reicht von Themen wie Information und Kommunikation über Technik und Sicherheit bis zum Betreuungs- und Verpflegungsdienst oder der Notfallseelsorge. Darüber hinaus könne man auch eine Berufsausbildung zum Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter machen.

Eine weitere Ausbildung sei die sogenannte "Helfer vor Ort Ausbildung". Diese ehrenamtlich tätigen Helfer ergänzen die Notfallrettung direkt vor Ort, indem sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes am Notfallort Erste Hilfe leisten. Die "Helfer vor Ort" sind mit einer Notfallausrüstung ausgestattet. Wie wichtig die "Helfer vor Ort" sind, machte Killer am Beispiel von Gerlingen deutlich. Im vergangenen Jahr habe es in Gerlingen 1.668 Rettungseinsätze gegeben. 1.084 davon seien mit Sondersignal und gegebenenfalls auch mit Notarzt gefahren worden, 584 Einsätze ohne Sondersignal und Notarzt. Anhand des für den Einsatz der "Helfer vor Ort" festgelegten Indikationskatalogs hätte es von den genannten 1.084 Notfall­einsätzen ungefähr 500 Einsätze für einen "Helfer vor Ort" gegeben. "Diese enorme Zahl - im Schnitt ungefähr 1,5 Einsätze pro Tag - an dem der Einsatz eines 'Helfers vor Ort' die Chancen des Patienten möglicherweise verbessert hätte, war die Initialzündung für uns auch in Gerlingen das 'Helfer vor Ort-System' einzuführen", erklärt der Bereitschaftsleiter. Derzeit seien fünf Helfer in der Qualifikation zum Helfer vor Ort. Zusätzlich werde derzeit die Ausrüstung bestehend aus Notfallrucksack, Defibrillator, Sauerstoffbehandlungsgerät, etc. angeschafft. Zusätzlich würden die "Helfer vor Ort" ein geeignetes Einsatzfahrzeug benötigen, um den Zeitvorteil auch wirklich nützen zu können und nicht mit dem privaten Pkw im Stau stecken zu bleiben. Abschließend bedankte sich auch Killer bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und bei der Feuerwehr, der Polizei sowie der Stadt für die stets gute Zusammenarbeit.

Jugendleiter Daniel Lemke konnte wieder von einem erfolgreichen Jahr berichten. Auf dem Dienstplan standen neben der Ausbildung gemeinsame Aktivitäten wie 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf, eine Wochenendfreizeit mit dem JRK aus Ditzingen und Münchingen oder auch die Mithilfe beim Maislabyrinth, beim Straßenfest oder auch bei den beiden Blutspendeterminen. Die erfolgreiche Teilnahme am Nachtorientierungslauf, der unter dem Motto "Familie Feuerstein und das Riesenmammut" stand, ließt Lemke natürlich auch nicht unerwähnt. Man habe sich riesig gefreut, als man nach 21 Kilometern und zahlreichen zu absolvierenden Aufgaben zum dritten Mal als Sieger feststand. Teilgenommen an dem Nachtorientierungslauf in Steinheim an der Murr haben übrigens über 20 Gruppen. Insgesamt war das JRK 2.285 Stunden im Einsatz, so Lemke abschließend.

Den Bericht der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernahm ebenfalls Thilo Lang in seiner Eigenschaft als Leiter dieses Fachbereiches. Gleich eingangs wies Lang darauf hin, dass der Ortsverband inzwischen ein geprüftes Qualitätssiegel vorweisen könne. Viele Teile der Sozialarbeit würden nach wie vor im Verborgenen geschehen, da materielle oder finanzielle Hilfen für Kinder oder Familien aus datenschutzrechtlichen und auch aus privaten Gründen geheim bleiben müssten. Unterstützt worden seien Familien mit Einkaufsgutscheinen, einer kompletten Säuglingsausstattung und anderem mehr. Zu den Sportgruppen konnte Lang vermelden, dass sich das Angebot "Sport im Freien" im vergangenen Jahr mit 65 Teilnehmern erneut einen Besucherrekord verzeichnen konnte. Aus diesem Angebot sei eine neue Gymnastikgruppe entstanden, die sich unter der Leitung von Kathrin Berger jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr im Dienstraum trifft. Ebenfalls im Dienstraum trifft sich die Gruppe von Beatrice Faulhaber, die beiden Gymnas­tikgruppen von Eva Bredemeyer treffen sich in der Waldschule, die von Bettina Medajewski im Breiwiesenhaus. Eine weitere Gymnastikgruppe ebenfalls unter der Leitung von Kathrin Berger trifft sich in der Breitwiesenschule und die von Sigrid Matthes geleiteten Tanzgruppen haben ihre Domizile in der Lukaskirche und im Familienzentrum. An den insgesamt neun DRK-Bewegungsgruppen würden insgesamt 187 Damen und Herren teilnehmen. Die Gymnas­tikgruppe aus der Breitwiesenschule habe vergangenes Jahr bei der Messe "Die besten Jahre" wieder einen großen Auftritt gehabt, der mit viel Beifall bedacht wurde. Das Rot Kreuz-Café im Altenhilfezentrum Breitwiesenhaus sei nach wie vor nahezu jeden Samstag zwei Stunden geöffnet. Im vergangenen Jahr seien an 51 Samstagen 850 Personen vom Café-Team bewirtet worden.

Ein weiteres Thema, das Lang ansprach, war die DRK Kleiderkammer. Seit inzwischen 21 Jahren ist sie eine wichtige und notwendiger soziale Einrichtung. Inzwischen gebe es im Stadtgebiet fünf Altkleidercontainer, die rege befüllt werden. Im vergangenen Jahr seien 16.827 Kleidungsstücke verkauft worden. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei dadurch zu erklären, dass die Flüchtlingswelle deutlich abgeebbt sei. An der Stelle dankte Lang den sechs Mitarbeiterinnen in der Kleiderkammer sowie dem Chauffeur der Textilspenden, Markus Höschele und Maria Rieß für ihren Einsatz.

Abschließend hielt Lang fest, dass die Entscheidung Ursel Roth zu seiner Stellvertreterin für die Sozialarbeit zu wählen, eine richtige Entscheidung gewesen sei. Die habe die Leitung des Rot-Kreuz-Cafés und die Kassenverwaltung aller Bewegungsgruppen übernommen. Rechnungsführerin Sabine Schilke zeigte in ihrem Bericht anhand eines Diagramms auf, dass die höchsten Einnahmen des DRK Gerlingen aus den Mitgliedsbeiträgen stammen, gefolgt von den Spenden und den Einnahmen aus dem Sanitätsdienst und dem Materialverleih. Bei den Ausgaben waren die Hauptposten die Ausgaben für Sanitätsmaterial, zu denen auch die von Killer genannten Anschaffungen für die "Helfer vor Ort" gehören, gefolgt von der Sozialarbeit und den Kraftfahrzeugkosten. Insgesamt habe man im vergangenen Jahr wieder einen Überschuss erwirtschaftet. Das Geld werde weiterhin für die Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs für den inzwischen 25 Jahre alten Bus zurückgelegt. Bei der Kassenprüfung habe es keine Beanstandungen gegeben, hielt Revisor Peter Wilhelm fest. Einer Entlastung stehe nichts im Wege. Die einstimmig gewährte Entlastung beantragte die Erste Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel. In ihrem anschließenden Grußwort bedankte sie sich beim DRK Ortsverband für seine Arbeit zum Wohl der Gerlinger Bevölkerung. Erst vor kurzem, beim 30-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit Tata sei ihr wieder einmal direkt vor Augen geführt worden, wie wichtig die Arbeit des DRK ist. Bei der Abendveranstaltung sei ein junger Mann vom Catering kollabiert. Das DRK vor Ort und habe sofort Erste Hilfe geleistet. "Wir hätten nicht gewusst, was mir machen sollen", so die Erste Beigeordnete. Das DRK sei immer da, wenn man es braucht. "Danke, dass Sie sich in Ihrer Freizeit für uns einsetzten." Kreisgeschäftsführer Manfred Hormann hob ebenfalls das große Engagement des Ortsvereins hervor. Was der Stadtverband leiste, sei gewaltig. Besonders hob Hormann das Engagement in Sachen "Helfer vor Ort" und in der Ausbildung von Schülern hervor. Mit seinem vielfältigen Engagement sei Gerlingen der Kreisverband in klein. "Macht weiter so", forderte er die Gerlinger Rot Kreuz Kameraden auf. Abschließend berichtete Hormann, dass der Jahresabschluss 2016 vorliege. "Wir haben ein plus von 27.000 Euro gemacht. Das ist das erste positive Ergebnis seit zwölf Jahren", so Hormann.

Die Bestätigung der im Mai gewählten neuen Jugendleitung - Daniel Lemke (Jugendleiter), Melanie Buntrock, Flora Tausk, Mona Maier und Heiko Zechlin (Stellvertreter) erfolgte einstimmig. Den ausgeschiedenen Jugendleiterinnen Kathrin Pillmann und Cora Maier dankte Lang für ihr langjähriges Engagement für das Jugendrotkreuz.

Weiter ging es mit den Ehrungen langjähriger aktiver Mitglieder. Geehrt werden konnten für fünf Jahre Markus Höschele, für zehn Jahre Christiane Bayerlein, für 20 Jahre Jennifer Klavs, für 40 Jahre Sabine Groß, für 50 Jahre Erna Theis und für 65 Jahre Ehrenmitglied Günther Lang.

Einen besonderen Dank sprach Lang auch noch den Teilnehmern des Nachtorientierungslaufes Flora Tausk, Melanie Buntrock, Mona Maier, Tamara Queck, Cora Maier, Daniel Lemke, Heiko Zechlin, Alexander Wacker, Jan Tausk, Jan Betzler und Jürgen Groß aus. Beim Nachtorientierungslauf hätten jung und alt hervorragend zusammengearbeitet. Nur so sei der Erfolg möglich gewesen. Last but not least wies der Vorsitzende noch auf die nächsten anstehenden Termine hin. Dies sind die Blutspende-Aktion am 26. Mai, der DRK-Ausflug am 22. Juli, das Straßenfest am 9. und 10. September, und der zweite Blutspendetermin am 20. Oktober.

Text/Fotos: Tommasi