Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Gerlingen

Herzlich Willkommen beim Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen

Wir begrüßen Sie auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Gerlingen. Seit der Gründung des Ortsvereins im Jahre 1933, also seit über 75 Jahren, sind wir in den verschiedensten Bereichen tätig.
Wir übernehmen Sanitätsdienste auf Veranstaltungen, unterhalten eine vielfältige Jugendarbeit, führen Blutspendeaktionen durch, sind im Katastrophenschutz im Landkreis Ludwigsburg tätig, betreiben und unterhalten eine Kleiderkammmer, haben mehrere seit langem etablierte Tanz- und Bewegungsgruppen.

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Aktuelles

20.10.2017 | 112. DRK-Blutspendenaktion in Gerlingen

Am Freitag den 20. Oktober führte der DRK Ortsverein Gerlingen seine nunmehr 112. Blutspendenaktion durch. 174 Spendenwillige fanden den Weg in die Stadthalle, um den lebensspendenden Saft abzugeben. Da es 22 Rückstellungen gab, konnte man am Ende 152 Blutkonserven fertigstellen.


Überraschend hoch ist immer die Zahl der Erstspender in Gerlingen. Dieses Mal waren es elf Menschen, die zum ersten Mal einen halben Liter Blut spendeten. "Das sind im Schnitt mehr als in anderen umliegenden Regionen", betonte Gerlingens DRK-Chef Thilo Lang. "Gerlingen hat einen sehr treuen Spenderstamm", ergänzte Markus Kohlbecker, Werbereferent beim DRK-Blutspendedienst. Der Referent bescheinigte dem DRK Gerlingen, dass die "Zusammenarbeit immer reibungslos und gut organisiert" geklappt hätte.

Als kleines Dankeschön erhielten alle Spender einen kleinen Auflade-Akku in Tropfenform fürs Smartphone. Allein in Baden-Württemberg liegt der Tagesbedarf an Blutkonserven bei 2.200 Stück. "Meine Aufgabe ist es auch", sagte Kohlbecker, "danach zu schauen, dass genügend Blutkonserven bei Spendenaktionen gesammelt werden." 19 Entnahmeteams vom Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen sind Tag für Tag im Lande unterwegs, um bei den Spendenterminen mitzuhelfen.

Wer schon einmal Blut gespendet hat, muss nicht unbedingt auf die Ruheliege, sie können auch gleich an der großen Tischgruppe, mit allerlei DRK-Infomaterial, des Ruheraums Platz nehmen. "Nur die Erstspender müssen auf die Liege.", betonte DRK-Helfer Stefan Schilke.

Reiche Auswahl an Wurst und Käse

Nach der Ruhephase werden die Spender zum anschließenden Vesper begleitet. Neben Kaffee und kalten Getränken gibt es dort eine große Auswahl an Wurst- und Käsesorten. Eier, Tomaten, Gurken, Paprika und Radieschen komplettieren das Programm. Wer es etwas süßer mag, für den gibt es auch eine Kuchenauswahl. Obst, Joghurt und kleine Schokoladentäfelchen runden das reichhaltige Angebot ab.

Die erste Blutspendenaktion in Gerlingen liegt bereits 57 Jahre zurück. Mittlerweile hat das DRK Gerlingen die stolze Zahl von 16.130 Blutkonserven gesammelt.

Text/Fotos: Winkler







14.10.2017 | Erste-Hilfe-Kurs

Günter Dollenmaier ist ein alter Hase beim Deutschen Roten Kreuz. Bei seinen Erste-Hilfe-Kursen versteht er es vortrefflich, die Teilnehmer gezielt anzusprechen und mitzunehmen. "Um was geht es bei der Ersten Hilfe?", frägt er im Dienstraum der DRK-Zentrale in Gerlingen in die Runde. "Rettung von Leben" ist die weit verbreitete Antwort. Dollenmaier bringt es genauer auf den Punkt: "Es geht darum, die lebenswichtigen Funktionen zu sichern."


Sprich, die Kontrolle der Atmung bei Bewusstlosigkeit, danach das Verlagern des Patienten in die stabile Seitenlage. Dadurch wird vor allem verhindert, dass der Betroffene beim Erbrechen nicht erstickt. Im schlimmsten Fall, beim Aussetzen der Atmung, das schnelle Einleiten der Herz-Druck-Massage nachdem man vorher den Notruf abgesetzt hat.

Die erste Handlung ist das Ansprechen des Opfers und das Herstellen des Körperkontaktes. Ist er bei Bewusstsein und reagiert normal, entfällt die Atemkontrolle und man kann den Betroffenen gleich in die stabile Seitenlage legen. Bei kalter Witterung sollte der Betroffene in eine Decke eingewickelt werden.

Ermutigen und trösten

"Sie sollten dabei den Patienten ermutigen und trösten", betonte Dollenmaier. Es geht darum, Sicherheit zu vermitteln. Auf keinen Fall sollte man etwas zum Trinken anbieten. "Das ist das allerschlechteste, was man machen kann", erklärte der Ausbilder. Es kann sich ein Brechanfall einstellen. Zudem ist der Patient dann nicht mehr nüchtern, was eine etwaige Operation verzögern kann.

Wenn man alleine ist, sollte man den Betroffenen zuerst in die stabile Seitenlage bringen, bevor man den Notruf absetzt. Nur wenn die Atmung nicht mehr spürbar ist (Zwerchfell- und Nasenkontrolle), setzt man zuerst den Notruf ab, bevor man die Herz-Druck-Massage einleitet.

Letztlich ist jeder Helfer ein HELD. Das H steht für Hilfe und Notruf, das E für Ermutigen und Trösten, das L für Kontrolle der lebenswichtigen Funktionen und das D für die wärmespendende Decke.

Text/Fotos: Winkler







12.09.2017 | Jede Menge Spiel und Spaß

Während der DRK-Ortsverein Gerlingen mit einem großen Verkaufsstand vor dem Rathaus für das Wohl der Bürger sorgte, hatten die Jugendrotkreuzler vor der Stadthalle ihren Stand aufgebaut, an dem die Kinder sich an vielen Spielideen vergnügen konnten.


Ein Klassiker, der immer noch hoch im Kurs der Jungen und Mädchen steht, ist das Dosenwerfen. Wenn die Dosen mit lautem Scheppern herunterfallen, ist das Gejohle der Werfer groß. "Jeder kriegt dort nach dem Spiel eine kleine Belohnung", erklärte Gerlingens JRK-Chef Daniel Lemke, "meistens einen kleinen Lolli." Seine Geschicklichkeit konnte man am "Heißen Draht" testen. Der Ring musste berührungsfrei durch eine stromgeladene Drahtstrecke geführt werden, wenn es knistert und knattert, hat man den Draht berührt. Mit einem Queue und Ball die Kegel zu Fall bringen war ein weiteres Spiel am JRK-Stand. Der richtige Stoß wurde mit Applaus und einem Preis belohnt. Wie jedes Jahr hat es den Jugendrotkreuzlern und den Besuchern viel Spaß bereitet.

Im Oktober stehen beim DRK Gerlingen zwei wichtige Termine an: Am Samstag, den 14. Oktober, findet im Dienstraum des DRK, Ditzinger Straße 1, ein Erste-Hilfe-Kurs für die Öffentlichkeit statt. Weitere Infos bekommt man bei Thilo Lang, E-Mail: ausbildung@drk-gerlingen.de. Eine knappe Woche später, am Freitag, den 20. Oktober, findet in der Stadthalle Gerlingen die nächste Blutspendenaktion statt. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Text/Fotos: Winkler







12.09.2017 | Das Straßenfest war wieder ein toller Erfolg

Es war schon ein merkwürdiger Start für das DRK Gerlingen beim traditionellen zweitägigen Straßenfest. "Wir waren gar nicht auf dem Straßenfestplan eingezeichnet", sagte der DRK-Vorsitzende Thilo Lang. "Das hat zunächst für einige Irritationen bereits vor dem Fest gesorgt." Doch die Besucher merkten schnell, dass der DRK-Verkaufsstand mit seinen großen Zelten und den Pavillons an gewohnter Stelle seitlich neben dem alten Rathaus stand. Nach einem verregneten Samstag mauserte sich der sonnige Sonntag dann doch zu einem guten Umsatztag.


"Viele Stammgäste waren wieder hier", lautete das erfreuliche Fazit von Lang. Aber auch immer mehr junges Publikum tummelte sich dank der reichhaltigen Cocktail-Auswahl beim Stand des DRK-Ortsvereins. Man hatte die Qual der Wahl: Obstler oder Caipirinha, Pflümli oder Hugo, Aperol Spritz oder Lillet, Cuba Libre oder Feigling. Das lag sicher auch an den leckeren Crepés - die es in sieben Geschmacksrichtungen zur Auswahl gab. Deftige Speisen wie Schweinehals, Thüringer Bratwurst, Rote Wurst und Pommes Frites inklusive. Auch Heringsbrötchen gab's für die nordisch gestimmten Gäste. Ein Pavillon mit Stehtischen lud zum Verweilen ein und als der Regen am Samstagabend herunterprasselte, war das Zelt schlagartig rappelvoll. Ein großes, überdachtes Zelt ist das große Plus des DRK Gerlingen. Hier kann man auch bei schlechtem oder gutem Wetter gemütlich beieinander sitzen, ein Viertele schlotzen und mit den Nachbarn plaudern.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr bei besserem Wetter.

Text/Fotos: Winkler







16.05.2017 | Hauptversammlung des DRK-Gerlingen

Bei der Jahreshauptversammlung des DRK Gerlingen standen neben den Berichten auch wieder Ehrungen auf der Tagesordnung. Unter anderem wurde Günther Lang für 65 Jahre Mitgliedschaft im DRK ausgezeichnet.


"Ehrenamtliche im DRK sind Freiwillige und ehrenamtlich Tätige, die sich ohne jegliche finanzielle Rückerstattung im DRK engagieren und teilweise sogar ihre eigenen Ressourcen - auch finanzieller Art - mit einbringen". Mit dieser neu formulierten Definition für das Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz eröffnete der Erste Vorsitzende des DRK Gerlingen, Thilo Lang die dies jährige Hauptversammlung. Unter den Besuchern weilten neben den aktiven und passiven Mitgliedern des Ortsvereins auch die Erste Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel, zahlreiche Vertreter des Gemeinderates, Maria Rieß vom Amt für Jugend, Familie und Senioren, der Heimleiter des Altenzentrums Breitwiesenhaus Denis Rathfelder, die Leiterin des Polizeipostens Gerlingen, Daniela Schöffel und vom DRK Kreisverband Geschäftsführer Manfred Hormann.

Eingangs seines Vorstandsberichtes hielt Lang mit Blick auf die neue Definition für das Ehrenamt im DRK fest, dass sich Ehrenamtliche im Roten Kreuz ohne jegliche finanzielle Rück­erstattung engagieren. "Das unterscheidet uns wesentlich von den meisten anderen ehrenamtlich Tätigen, bei denen es entsprechende Aufwandsentschädigungen gibt", so Lang. "Das heißt ehrenamtlich ist nicht gleich ehrenamtlich!" Weiter nannte der Vorsitzende die sieben Grund­sätze des DRK - Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Einheit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit und Universalität. Im DRK habe jedes Mitglied die Möglichkeit sich im Rahmen dieser Grundsätze in vielen Bereichen zu engagieren - vom Sanitätsdienst über Sozialarbeit, Pflege, Rettungswesen, Katastrophenschutz oder Auslandshilfe bis zur Jugendarbeit. In Gerlingen habe man diese große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ebenfalls, weil der Ortsverein in allen Fachbereichen überaus aktiv sei. Bei allen Vorgaben und Möglichkeiten stehe dabei nach wie vor der Mensch und seine individuelle Hilfsbedürftigkeit im Mittelpunkt.

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26.05.2017 | Viele Blutspender trotz Superwetter


Erstaunlich guten Zulauf hatte das DRK Gerlingen am Brückentag nach Christi Himmelfahrt: Am Ende strömten 140 Spendenwillige in die Stadthalle. Bei 13 Rückstellungen macht das 127 Blutkonserven. Angesichts des traumhaften Wetters ein wirklich gutes Ergebnis.


Unter den 127 Spendern waren elf Leute, die zum ersten Mal einen halben Liter Blut gaben. Der neue Jugendleiter in Gerlingen, Daniel Lemke, hatte gerade die Aufsicht im Abnahmeraum. Er erklärt mir, dass bei den Spendern von einem Arzt zunächst der Hämoglobin-Wert gemessen wird. Ist der Eisengehalt zu niedrig, darf nicht gespendet werden.

Gegen 16 Uhr war jede Liege im Saal belegt, Peter Wilhelm, der stellv. Bereitschaftsleiter hatte allen Grund zur Freude. "Bis jetzt haben wir bereits 70 Spender", erklärte er.

Im Ruheraum hieß das Motto "Hände hoch". Nein, es war kein Überfall. Die Spender reckten die Hände nach oben, damit die Gerinnung schneller abläuft. Zehn Minuten Ruhe ist vorgeschrieben, dabei sollte man trinken und danach etwas essen. Ralf Riegel war schon öfters Blut spenden. Er ist extra aus Schwieberdingen nach Gerlingen gekommen, um ein Teil seines Lebenssaftes zum Wohl der Allgemeinheit bereit zu stellen. "Die Spende macht mir nichts aus", sagte er, "ich bin noch nie umgekippt." Wenn die Ruhepause vorbei ist, wird der Spender noch von einem Mitglied des Bereitschaftsteams zum Vesper begleitet.

Anja Feuerer hat die Blutkontrolle am Ohrläppchen machen lassen. "Das ist für mich einfacher". Da ihre Werte in Ordnung waren, durfte sie Blut spenden. Frauen dürfen vier Mal im Jahr Blut spenden, Männer sechs Mal. Das Blut selbst wird übrigens nicht direkt zur Versorgung der Verletzten verwendet. Es wird mit einer Zentrifuge in seine Bestandteile, den roten und weißen Blutkörperchen und in das Blutplasma getrennt und dann weiter verarbeitet.

Karin Schweizer ist schon lange beim DRK Gerlingen aktiv. Jetzt ist sie eine der Küchenfeen, die für Nachschub an Kuchen, Brezeln und dem großen Buffet sorgen.

Text: Winkler



04.04.2017 | Besuch Sanitätshaus Glotz


Am Dienstag den 04.04.2017 waren wir zu Besuch beim Sanitätshaus Glotz. Nach einer kurzen Einführung zum Werdegang der Firma seit Ihrer Gründung, besichtigten wir unterschiedliche Abteilungen und erfuhren dabei interessante Hintergrundinformationen über die vielen Arten von Prothesen und Hilfsmitteln.

Zum Abschluß konnten wir uns selbst an den vielen unterschiedlichen Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Rollatoren versuchen, um die Handhabung kennenzulernen. Dies hat zum einen großen Spaß gemacht, aber auch Grenzen und Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel haben, aufgezeigt. Dies kann für künftige Einsätze oder Sanitätsdienste aber auch praxisrelevant werden, wenn wir gehandicappte Personen antreffen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Sanitätshaus Glotz für die sehr interessante und kurzweilige Führung und für die Zeit die sie sich großzügig für uns genommen haben.